Zinsen (Ribā)

Ribā bedeutet, dass jemand bei einem Darlehen oder bei bestimmten Tauschgeschäften einen verbotenen Mehrwert verlangt oder erhält. Im Islam ist Ribā eindeutig haram, also verboten, und gehört zu den schweren Sünden. Darum darf ein Muslim keine Zinsen nehmen, sie nicht freiwillig zahlen und keinen Zinsvertrag unterstützen. Der Koran verbietet Ribā eindeutig und warnt sehr streng davor. Der Prophet Muhammad warnte nicht nur denjenigen, der Zinsen nimmt, sondern auch denjenigen, der Zinsen zahlt, den Vertrag aufschreibt und ihn bezeugt.

Ribā ist nicht wie erlaubter Handel, denn Handel beruht auf Leistung, Ware, Arbeit und Risiko. Ribā entsteht dagegen aus einer garantierten Mehrforderung auf Schulden. Wenn jemand Geld verleiht, darf er nur die geliehene Summe zurückfordern und keinen zusätzlichen Vorteil zur Bedingung machen. Auch kleine Zinsen bleiben Ribā, denn die Sünde hängt nicht von der Höhe des Betrags ab.

Ribā schadet den Menschen, weil es Schulden schwerer macht und Bedürftige oft noch stärker belastet. Ribā fördert Gier und Ungerechtigkeit, weil Geld allein mehr Geld bringen soll, ohne echte Leistung oder echten Handel. Erlaubt ist dagegen ein Gewinn, der durch einen islamisch erlaubten Verkauf, eine erlaubte Arbeit, eine echte Dienstleistung oder eine zulässige Beteiligung entsteht.

Deshalb soll ein Muslim Verträge, Kredite, Konten und Zahlungen prüfen, damit er nicht bewusst in Ribā gerät. Wer Zinsen erhalten hat, soll sie nicht für sich selbst nutzen, sondern sich davon trennen und Allah um Vergebung bitten. Wer in Ribā geraten ist, soll damit aufhören, die Sache so gut wie möglich bereinigen und für die Zukunft islamisch erlaubte Wege suchen. Der Schutz vor Ribā gehört zur Reinheit des Besitzes und hilft dem Muslim, Allah mit seinem Geld gehorsam zu sein.

Diejenigen, die Zinsen verschlingen, sollen nicht anders dastehen als wie einer, der vom Satan erfasst und zum Wahnsinn getrieben wird. Dies (soll so sein) weil sie sagen: “Handel ist dasselbe wie Zinsnehmen.” Doch Allah hat den Handel erlaubt und das Zinsnehmen verboten. Und wenn zu jemandem eine Ermahnung von seinem Herrn kommt und er dann aufhört – dem soll verbleiben, was bereits geschehen ist. Und seine Sache ist bei Allah. Wer es aber von neuem tut – die werden Bewohner des Feuers sein, darin werden sie ewig bleiben.

Koran Sure 2, Vers 275

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Was bedeutet Ribā (Zinsen) im Islam?
Ribā bedeutet, dass jemand bei einem Darlehen einen verbotenen Mehrwert verlangt oder erhält.
Ribā kann auch bei bestimmten Tauschgeschäften vorkommen.
Ribā bedeutet jeden Gewinn aus einem erlaubten Verkauf.
Ribā bedeutet, dass jemand nur die geliehene Summe zurückfordert.
Ribā bedeutet jede Zahlung, die mit Geld zu tun hat.
Wie wird Ribā (Zinsen) im Islam bewertet?
Ribā ist haram.
Ribā gehört zu den schweren Sünden.
Ribā ist erlaubt, wenn beide Seiten damit zufrieden sind.
Ribā ist nur unerwünscht, aber nicht verboten.
Ribā ist nur dann verboten, wenn sehr hohe Zinsen verlangt werden.
Was darf ein Muslim im Umgang mit Zinsen nicht tun?
Ein Muslim darf keine Zinsen nehmen.
Ein Muslim darf Zinsen nicht freiwillig zahlen.
Ein Muslim darf keinen Zinsvertrag unterstützen.
Ein Muslim darf Zinsen nehmen, wenn er das Geld später spendet.
Ein Muslim darf einen Zinsvertrag unterstützen, solange er selbst keinen Gewinn bekommt.
Wie warnt der Koran vor Ribā (Zinsen)?
Der Koran verbietet Ribā klar und warnt streng davor.
Der Koran erlaubt Ribā, wenn der Schuldner reich ist.
Der Koran nennt Ribā nur als persönliche Geschmacksfrage.
Der Koran verbietet nur sehr hohe Zinsen.
Der Koran warnt nur vor Betrug, aber nicht vor Ribā.
Wen warnte der Prophet Muhammad im Zusammenhang mit Zinsen?
Er warnte denjenigen, der Zinsen nimmt.
Er warnte denjenigen, der Zinsen zahlt.
Er warnte denjenigen, der den Zinsvertrag schreibt.
Er warnte denjenigen, der den Zinsvertrag bezeugt.
Er warnte nur denjenigen, der besonders hohe Zinsen nimmt.
Warum ist Ribā (Zinsen) nicht wie erlaubter Handel?
Erlaubter Handel beruht auf Leistung, Ware, Arbeit und Risiko.
Ribā entsteht aus einer garantierten Mehrforderung auf Schulden.
Ribā ist wie Handel, weil bei beiden Geld vorkommt.
Handel ist nur erlaubt, wenn niemand Gewinn macht.
Jede Form von Risiko macht einen Handel verboten.
Was darf jemand zurückfordern, wenn er Geld verleiht?
Er darf die geliehene Summe zurückfordern.
Er darf keinen zusätzlichen Vorteil als Bedingung machen.
Er darf immer mehr zurückfordern, wenn er lange warten musste.
Er darf einen kleinen Vorteil verlangen, wenn beide Freunde sind.
Er darf die Rückzahlung nur verlangen, wenn zusätzlich Zinsen gezahlt werden.
Sind kleine Zinsen im Islam erlaubt?
Nein, auch kleine Zinsen bleiben Ribā.
Ja, kleine Zinsen sind erlaubt, weil sie kaum auffallen.
Ja, kleine Zinsen sind erlaubt, wenn sie regelmäßig gezahlt werden.
Kleine Zinsen sind nur dann Ribā, wenn sie jemanden reich machen.
Kleine Zinsen sind nur dann verboten, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.
Wie schadet Ribā (Zinsen) den Menschen?
Ribā macht Schulden schwerer.
Ribā belastet Bedürftige oft noch mehr.
Ribā hilft Bedürftigen immer, weil sie dadurch weniger zurückzahlen müssen.
Ribā macht Schulden automatisch leichter.
Ribā schadet nur demjenigen, der Zinsen bekommt.
Warum fördert Ribā (Zinsen) Gier und Ungerechtigkeit?
Bei Ribā soll Geld allein mehr Geld bringen.
Ribā verlangt Gewinn ohne echte Leistung.
Ribā fördert Gerechtigkeit, weil immer eine echte Ware verkauft wird.
Ribā ist gerecht, weil der Schuldner immer stärker wird.
Ribā ist erlaubt, sobald Geld mehr Geld bringt.
Welche Gewinne können im Islam erlaubt sein?
Gewinn aus einem halal Verkauf kann erlaubt sein.
Gewinn aus erlaubter Arbeit kann erlaubt sein.
Gewinn aus einer echten Dienstleistung kann erlaubt sein.
Gewinn aus einer zulässigen Beteiligung kann erlaubt sein.
Gewinn aus Zinsen ist halal, wenn er klein ist.
Warum soll ein Muslim Verträge, Kredite, Konten und Zahlungen prüfen?
Damit er nicht bewusst in Ribā fällt.
Damit er möglichst viele Zinsverträge findet.
Damit er Zinsen besser berechnen kann.
Damit er kleine Zinsen für erlaubt erklären kann.
Damit er Zinsen nehmen kann, ohne dass andere es merken.
Was soll jemand tun, wenn er Zinsen erhalten hat?
Er soll die Zinsen nicht für sich selbst nutzen.
Er soll sich von den Zinsen trennen.
Er soll Allah um Vergebung bitten.
Er soll die Zinsen behalten, wenn der Betrag klein ist.
Er soll die Zinsen behalten, wenn er sie nicht selbst verlangt hat.
Was soll jemand tun, wenn er in Ribā (Zinsen) geraten ist?
Er soll damit aufhören.
Er soll die Sache so gut wie möglich bereinigen.
Er soll für die Zukunft halal Wege suchen.
Er soll weitermachen, bis der Vertrag irgendwann endet.
Er soll Ribā nur vermeiden, wenn es leicht ist.
Warum gehört der Schutz vor Ribā (Zinsen) zur Reinheit des Besitzes?
Der Besitz soll nicht durch verbotene Zinsen belastet werden.
Der Muslim soll Allah mit seinem Geld gehorsam sein.
Besitz wird nur rein, wenn er durch Zinsen wächst.
Der Schutz vor Ribā ist unwichtig, solange jemand viel spendet.
Geld hat im Islam nichts mit Gehorsam gegenüber Allah zu tun.