Terrorismus ist im Islam verboten, weil er Angst, Chaos und Unsicherheit unter den Menschen verbreitet.
Der Islam erlaubt nicht, dass jemand im Namen der Religion andere Menschen in Schrecken versetzt. Wer Terror mit islamischen Worten rechtfertigt, verdreht die Religion und handelt gegen ihre klaren Grundsätze. Muslime dürfen nicht einfach selbst entscheiden, andere Menschen zu bedrohen, zu bestrafen oder anzugreifen. Der Islam lehrt, dass Sicherheit ein großes Gut ist und dass Menschen nicht in ständiger Angst leben sollen.
Der Prophet Muhammad verbot es, Menschen zu erschrecken, selbst wenn es nur als Spaß gemeint ist.
Terrorismus gehört zu Unrecht und Verderben auf der Erde und wird im Islam streng abgelehnt. Kein Ziel, keine Wut und keine politische Lage können Terrorismus erlauben. Ein Muslim darf seine Religion nicht durch Gewalt, Einschüchterung oder blinden Hass vertreten.
Wer den Islam verstehen will, darf ihn nicht von Extremisten lernen, sondern muss ihn aus dem Koran, der Sunna, also dem Vorbild des Propheten, und dem Verständnis der anerkannten Gelehrten lernen.
Der Islam ruft dazu auf, Unrecht mit erlaubten Mitteln abzulehnen und nicht selbst neues Unrecht zu begehen. Wahre Stärke im Islam bedeutet nicht, Menschen Angst zu machen, sondern Allah zu gehorchen und Grenzen nicht zu überschreiten. Ein Muslim soll für Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden stehen und darf Terrorismus weder gutheißen noch schönreden.
Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.
Koran Sure 5, Vers 32
