Allah befiehlt den Muslimen, gerecht und gut mit Nichtmuslimen umzugehen, solange sie die Muslime nicht bekämpfen. Deshalb ist ein anderer Glaube für einen Muslim niemals ein Grund, einen Menschen schlecht, hart oder ungerecht zu behandeln. Ein Muslim darf keinen Nichtmuslim wegen seiner Religion beleidigen, verspotten oder erniedrigen. Er spricht mit Nichtmuslimen freundlich, ruhig und mit guten Worten. Er darf sie nicht belügen, betrügen oder ihre Rechte verletzen. Das Leben, der Besitz und die Ehre eines Nichtmuslims sind im Islam geschützt. Ein Muslim hält seine Versprechen und Abmachungen auch gegenüber Nichtmuslimen ein. Er darf einem Nichtmuslim helfen, wenn es um etwas Erlaubtes und Gutes geht. Dabei zeigt er Barmherzigkeit, Geduld und gutes Benehmen.
Ein Muslim darf mit Nichtmuslimen kaufen, verkaufen, arbeiten und im Alltag normal mit ihnen umgehen, solange er dabei Allah gegenüber nicht ungehorsam wird. Respekt bedeutet nicht, dass ein Muslim jeden Glauben für richtig hält, sondern dass er Menschen gerecht und würdevoll behandelt. Ein Muslim zwingt niemanden zum Islam, denn der Glaube muss mit Überzeugung angenommen werden. Durch sein gutes Verhalten soll er zeigen, dass der Islam zu Gerechtigkeit, Anstand und Barmherzigkeit führt. Ein Muslim hält klar an seinem eigenen Glauben fest und ist gleichzeitig freundlich und fair zu Menschen, die anders glauben. Wer Nichtmuslime ungerecht behandelt, widerspricht dem guten Charakter, zu dem der Islam aufruft.
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