Nationalisierung des Islam

Der Islam ist die Religion Allahs für alle Menschen und gehört keinem Volk, keinem Staat und keiner Nation allein. Die Nationalisierung des Islam bedeutet, dass der Islam an ein Land, ein Volk, eine Sprache oder eine nationale Identität gebunden wird und nach ihren Interessen verändert wird. Ein Muslim lernt seine Religion aus dem Koran und der authentischen Sunna, also aus den zuverlässig überlieferten Aussagen und Handlungen des Propheten, und nicht aus den Vorgaben eines Staates oder den Vorstellungen eines Volkes. Deshalb gibt es keinen deutschen, türkischen, arabischen oder afghanischen Islam, wenn damit ein eigener Islam mit eigenen Regeln gemeint ist.

Der Islam verbindet die Muslime durch den Glauben und nicht durch Herkunft, Pass, Sprache oder Nation. Die Muslime sind eine Umma, also die Gemeinschaft aller Muslime, und Landesgrenzen ändern daran nichts. Unterschiede in Sprache, Kleidung und erlaubten Gewohnheiten führen nicht zu einem neuen Islam, solange sie dem Islam nicht widersprechen. Problematisch wird es jedoch, sobald ein Staat oder ein Volk bestimmt, welche Teile des Islam gelten sollen und welche nicht, denn dann beginnt eine Verfälschung der Religion.

Wenn klare islamische Gebote wegen nationaler Interessen abgeschwächt, umgedeutet oder verschoben werden, wird der Islam an etwas anderes angepasst. Der Maßstab im Islam ist das, was Allah offenbart hat, und nicht das, was politisch gewollt oder für ein Land nützlich ist. Wer den Islam nationalisiert, macht aus der Religion ein Werkzeug für staatliche oder gesellschaftliche Ziele. Ein nationalisierter Islam trennt Muslime voneinander und schwächt das Bewusstsein, dass sie eine gemeinsame Umma sind. Darum darf der Islam nicht in nationale Formen aufgeteilt werden, sondern muss in jedem Land nach demselben Maßstab verstanden werden.

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Wem gehört der Islam nach islamischem Verständnis?
Der Islam ist die Religion Allahs für alle Menschen.
Der Islam gehört jedem Land in einer eigenen Form.
Der Islam gehört nur dem Volk, das ihn zuerst angenommen hat.
Der Islam gehört der Nation, in der Muslime leben.
Der Islam gehört vor allem einer bestimmten Sprache.
Was bedeutet Nationalisierung des Islam?
Der Islam wird an ein Land, ein Volk oder eine nationale Identität gebunden.
Der Islam wird nach den Interessen eines Staates angepasst.
Der Islam wird dadurch für alle Menschen gleich erklärt.
Der Islam wird dadurch vollständig aus Koran und Sunna genommen.
Der Islam bleibt dabei unverändert und frei von nationalen Interessen.
Woher nimmt ein Muslim seine Religion?
Aus dem Koran und der authentischen Sunna.
Nicht aus den Vorgaben eines Staates.
Nicht aus den Vorstellungen eines Volkes.
Aus dem, was ein Land politisch nützlich findet.
Aus nationalen Traditionen, auch wenn sie dem Islam widersprechen.
Warum gibt es keinen deutschen, türkischen, arabischen oder afghanischen Islam, wenn damit eigene Regeln gemeint sind?
Weil der Islam nicht je nach Nation eigene Regeln bekommt.
Weil Muslime keine verschiedenen Sprachen sprechen dürfen.
Weil Muslime überall dieselbe Kleidung tragen müssen.
Weil jedes Land seinen eigenen Islam festlegen darf.
Weil nationale Regeln wichtiger sind als Koran und Sunna.
Was verbindet Muslime im Islam?
Der Glaube verbindet die Muslime.
Nicht Herkunft, Pass, Sprache oder Nation.
Muslime sind vor allem durch ihren Pass verbunden.
Muslime sind nur mit Menschen aus demselben Volk verbunden.
Muslime sind durch nationale Interessen stärker verbunden als durch den Glauben.
Was bedeutet Umma?
Umma bedeutet die gemeinsame Gemeinschaft der Muslime.
Landesgrenzen ändern diese Gemeinschaft nicht.
Die Umma geht über Herkunft und Nation hinaus.
Umma bedeutet nur die Muslime eines bestimmten Landes.
Umma bedeutet eine nationale Gruppe mit eigenen religiösen Regeln.
Machen Unterschiede in Sprache, Kleidung und erlaubten Gewohnheiten einen neuen Islam?
Nein, solange diese Unterschiede dem Islam nicht widersprechen.
Ja, jede andere Sprache macht einen eigenen Islam.
Ja, jede andere Kleidung macht eigene islamische Regeln nötig.
Nein, weil nationale Gewohnheiten immer wichtiger sind als der Islam.
Ja, jedes Volk darf aus seinen Gewohnheiten eigene religiöse Regeln machen.
Wann beginnt die Verfälschung des Islam durch Nationalisierung?
Wenn ein Staat bestimmt, welche Teile des Islam gelten sollen.
Wenn ein Volk bestimmt, welche Teile des Islam nicht gelten sollen.
Wenn islamische Regeln nach nationalen Interessen ausgewählt werden.
Wenn nationale Wünsche über Allahs Offenbarung gestellt werden.
Wenn Muslime verschiedene erlaubte Sprachen sprechen.
Was passiert, wenn klare islamische Gebote wegen nationaler Interessen abgeschwächt oder umgedeutet werden?
Der Islam wird an etwas anderes angepasst.
Klare Gebote werden nicht mehr nach ihrem islamischen Maßstab behandelt.
Der Islam bleibt dadurch unverändert.
Nationale Interessen werden dadurch automatisch islamische Offenbarung.
Der Islam wird dadurch für alle Muslime klarer.
Was ist der Maßstab im Islam?
Der Maßstab ist das, was Allah offenbart hat.
Nicht das, was politisch gewollt ist.
Nicht das, was für ein Land nützlich erscheint.
Der Maßstab ist die nationale Identität.
Der Maßstab ist das, was ein Staat für passend hält.
Was macht jemand, wenn er den Islam nationalisiert?
Er macht die Religion zu einem Werkzeug für staatliche Ziele.
Er macht die Religion zu einem Werkzeug für gesellschaftliche Ziele.
Er schützt den Islam vor Veränderung.
Er richtet den Staat vollständig nach Koran und Sunna aus.
Er trennt politische Interessen klar von der Religion.
Welche Wirkung hat ein nationalisierter Islam auf die Muslime?
Er trennt Muslime voneinander.
Er schwächt das Bewusstsein für die gemeinsame Umma.
Er stärkt immer das Bewusstsein, dass alle Muslime eine Umma sind.
Er hebt alle nationalen Unterschiede im Glauben auf.
Er verbindet Muslime stärker durch den Glauben.
Wie muss der Islam in jedem Land verstanden werden?
Nach demselben Maßstab.
Nach dem, was Allah offenbart hat.
Nicht als deutscher, türkischer, arabischer oder afghanischer Islam mit eigenen Regeln.
Nach dem, was im jeweiligen Land politisch nützlich ist.
Nach den Interessen der Nation, in der Muslime leben.