Materialismus

Materialismus bedeutet, dass ein Mensch die materielle Welt, also Geld, Besitz, Genuss und sichtbaren Nutzen, zum Mittelpunkt seines Lebens macht.

Der Islam lehnt diese Sichtweise ab, weil die Schöpfung nicht das höchste Ziel ist. Sie ist vielmehr ein Zeichen, das den Menschen zu Allah führen soll. Im Islam ist Besitz erlaubt. Er darf aber nicht das Herz beherrschen und den Menschen von Allah, von seiner Verantwortung und von gutem Verhalten entfernen. Materialismus macht den Menschen oft blind für das Verborgene, also für das, was man nicht sehen oder anfassen kann.

Der Islam lehrt dagegen, dass die Wirklichkeit größer ist als die sichtbare und greifbare Welt. Materialismus misst den Wert eines Menschen oft an Geld, Aussehen, Kleidung oder Erfolg. Der Islam bewertet den Menschen dagegen nach Glauben, Gottesfurcht und guten Taten. Materialismus kann das Herz hart machen, weil der Mensch dann mehr an Gewinn denkt als an Barmherzigkeit, Bescheidenheit und Hilfe für andere. Außerdem kann er auch Familien schwächen, wenn Arbeit, Geld, Luxus und Konsum wichtiger werden als Liebe, Verantwortung und Zusammenhalt.

Auch in der Gesellschaft kann Materialismus Neid, Arroganz, Verschwendung und Ungerechtigkeit verstärken, weil viele Menschen nur noch mehr besitzen wollen. Der Islam lehrt, dass diese Welt vergänglich ist und dass kein Besitz den Menschen vor dem Tod, der Rechenschaft und den Folgen seiner Taten schützt. Darum soll ein Muslim die Welt nutzen, aber nicht für die Welt leben. Geld und Besitz sind im Islam eine Prüfung. Durch sie wird sichtbar, ob der Mensch dankbar, ehrlich, großzügig und gerecht bleibt. Materialismus verspricht Glück durch Dinge.

Dennoch werden viele Menschen trotz Besitz innerlich leer, unruhig und unzufrieden. Der Islam gibt dem Menschen eine bessere Ordnung, weil darin Herz, Verstand, Körper, Familie und Gesellschaft nicht dem Konsum untergeordnet werden. Deshalb bekämpft ein Muslim Materialismus in sich selbst: Er lebt genügsam, verdient auf erlaubte Weise, gibt maßvoll aus, hilft Bedürftigen und vergisst Allah nicht.

Wisst, dass wahrlich das diesseitige Leben nur ein Spiel und ein Zeitvertreib ist und ein Prunk und Geprahle unter euch und ein Wettrennen um Vermehrung von Gut und Kindern. Es gleicht dem reichlichen Regen, dessen Pflanzenwuchs den Säern gefällt. Dann verdorrt er, und du siehst ihn vergilben; hierauf wird er brüchig. Und im Jenseits gibt es eine strenge Strafe, aber auch Vergebung von Allah und Wohlgefallen. Und das diesseitige Leben ist nichts anderes als eine Nutznießung, durch die man sich betören lässt.

Koran Sure 57, Vers 20

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Was bedeutet Materialismus?
Der Mensch macht Geld, Besitz, Genuss und sichtbaren Nutzen zum Mittelpunkt seines Lebens.
Der Mensch nutzt Besitz, ohne daran zu hängen.
Der Mensch achtet auf Glauben, Gottesfurcht und gute Taten.
Der Mensch sieht die Schöpfung als Zeichen, das zu Allah führt.
Der Mensch verdient erlaubt und hilft Bedürftigen.
Warum lehnt der Islam Materialismus ab?
Weil die Schöpfung nicht das höchste Ziel ist.
Weil Geld und Genuss nicht im Mittelpunkt des Lebens stehen dürfen.
Weil Besitz im Islam grundsätzlich verboten ist.
Weil der Mensch die sichtbare Welt gar nicht nutzen darf.
Weil Arbeit und Handel im Islam keinen Wert haben.
Wie soll ein Muslim mit Besitz umgehen?
Er darf Besitz haben, aber der Besitz darf sein Herz nicht beherrschen.
Er soll Besitz so nutzen, dass er Allah nicht vergisst.
Er soll erlaubt verdienen und maßvoll ausgeben.
Er soll jeden Besitz ablehnen.
Er soll Besitz nur sammeln, ohne auf Verantwortung zu achten.
Was lehrt der Islam über die Wirklichkeit im Vergleich zum Materialismus?
Die Wirklichkeit ist größer als das, was man sehen und anfassen kann.
Nur das Sichtbare und Greifbare ist wirklich.
Alles, was man nicht anfassen kann, ist unwichtig.
Der Mensch soll nur nach sichtbarem Nutzen leben.
Das Verborgene spielt für den Glauben keine Rolle.
Woran misst Materialismus oft den Wert eines Menschen, und woran misst ihn der Islam?
Materialismus misst den Wert oft an Geld, Aussehen, Kleidung oder Erfolg.
Der Islam bewertet den Menschen nach Glauben, Gottesfurcht und guten Taten.
Der Islam bewertet den Menschen nach Luxus und Kleidung.
Materialismus bewertet den Menschen nach Gottesfurcht.
Der Islam macht Erfolg und Aussehen zum höchsten Maßstab.
Warum kann Materialismus das Herz hart machen?
Weil der Mensch dann mehr an Gewinn denkt als an Barmherzigkeit.
Weil Bescheidenheit und Hilfe für andere verdrängt werden können.
Weil der Islam Barmherzigkeit und Hilfe ablehnt.
Weil jeder Besitz das Herz automatisch hart macht.
Weil Gewinn im Islam immer verboten ist.
Wie kann Materialismus Familien schwächen?
Arbeit, Geld, Luxus und Konsum können wichtiger werden als Liebe.
Verantwortung und Zusammenhalt können in den Hintergrund treten.
Konsum kann wichtiger werden als das Miteinander in der Familie.
Familien werden stärker, wenn Luxus immer wichtiger wird.
Der Islam sieht Familie als weniger wichtig als Besitz.
Welche Folgen kann Materialismus in der Gesellschaft verstärken?
Neid
Arroganz
Verschwendung
Ungerechtigkeit
Mehr Gottesfurcht
Was lehrt der Islam über diese Welt und Besitz?
Diese Welt ist vergänglich.
Kein Besitz schützt vor dem Tod.
Kein Besitz schützt vor der Rechenschaft.
Kein Besitz schützt vor den Folgen der eigenen Taten.
Viel Besitz macht die Rechenschaft unnötig.
Was bedeutet: Ein Muslim soll die Welt nutzen, aber nicht für die Welt leben?
Er darf die Welt nutzen, aber sie darf nicht sein höchstes Ziel sein.
Er darf weder arbeiten noch Besitz haben.
Er soll nur für Geld und Genuss leben.
Er soll Familie, Verantwortung und gutes Verhalten dem Konsum unterordnen.
Er soll die Schöpfung wie das höchste Ziel behandeln.
Warum sind Geld und Besitz im Islam eine Prüfung?
Durch sie zeigt sich, ob der Mensch dankbar bleibt.
Durch sie zeigt sich, ob der Mensch ehrlich bleibt.
Durch sie zeigt sich, ob der Mensch großzügig bleibt.
Durch sie zeigt sich, ob der Mensch gerecht bleibt.
Durch sie zeigt sich, ob der Mensch Allah nicht vergisst.
Was verspricht Materialismus über Glück, und was kann trotzdem passieren?
Materialismus verspricht Glück durch Dinge.
Menschen können trotz Besitz innerlich leer bleiben.
Menschen können trotz Besitz unruhig und unzufrieden werden.
Materialismus lehrt, dass Glück durch Allahs Nähe entsteht.
Besitz macht jeden Menschen automatisch zufrieden.
Warum gibt der Islam dem Menschen eine bessere Ordnung als Materialismus?
Der Islam ordnet Herz, Verstand, Körper, Familie und Gesellschaft nicht dem Konsum unter.
Der Islam verbindet Besitz mit Verantwortung vor Allah.
Der Islam macht Konsum zum höchsten Ziel.
Der Islam bewertet den Menschen nach Geld und Erfolg.
Der Islam sieht die sichtbare Welt als einzige Wirklichkeit.
Wie bekämpft ein Muslim Materialismus in sich selbst?
Er lebt genügsam.
Er verdient auf erlaubte Weise.
Er gibt maßvoll aus.
Er hilft Bedürftigen.
Er vergisst Allah nicht.