Islamisches Wirtschaftssystem

Der Islam erlaubt dem Menschen, Eigentum zu besitzen, zu arbeiten, Handel zu treiben und Vermögen aufzubauen. Reichtum ist im Islam nicht verboten, solange er auf erlaubtem Weg verdient und auf erlaubte Weise genutzt wird. Der Islam fragt dabei nicht nur, wie viel Geld jemand besitzt, sondern vor allem, woher es kommt und wofür es verwendet wird.

Erlaubter Erwerb entsteht durch ehrliche Arbeit, Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Dienstleistungen und andere erlaubte Wege. Verboten ist jeder Verdienst durch Betrug, Diebstahl, Bestechung, Glücksspiel, Täuschung oder ungerechte Bereicherung. Gewinn soll durch echte Leistung, echtes Risiko und erlaubten Handel entstehen, aber nicht durch Ausnutzung anderer Menschen.

Zinsen und Wucher sind verboten, weil dadurch der Stärkere oft sicher gewinnt, während der Schwächere immer stärker belastet wird. Wer Geld verleiht, darf nicht allein wegen der Zeit mehr zurückverlangen, als er gegeben hat. Deshalb soll Geld im Islam einen echten Wert besitzen und nicht so vermehrt werden, dass das Geld der Menschen stark an Wert verliert. In der klassischen islamischen Ordnung hatten Gold und Silber als Geld einen festen Platz, weil sie selbst einen Wert besitzen.

Handel muss klar, ehrlich und verständlich sein, damit Käufer und Verkäufer wissen, worauf sie sich einlassen. Wer Mängel verschweigt, falsch misst, falsch wiegt oder Menschen täuscht, handelt gegen die islamischen Regeln für gerechtes und ehrliches Wirtschaften. Schulden sind im Islam ernst zu nehmen. Deshalb darf der Schuldner sie nicht absichtlich hinauszögern, wenn er zahlen kann. Gleichzeitig soll ein Mensch, der in echter Not Schulden hat, mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit behandelt werden.

So schützt ein islamischer Staat ehrlichen Handel, verhindert offenes Unrecht auf dem Markt und sorgt dafür, dass Besitz dem Menschen dient und nicht der Mensch dem Besitz.

…Doch Allah hat den Handel erlaubt und das Zinsnehmen verboten….

Koran Sure 2, Vers 275

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Was erlaubt der Islam dem Menschen im Bereich Besitz und Arbeit?
Der Mensch darf Eigentum besitzen, arbeiten, handeln und Vermögen aufbauen.
Der Mensch darf kein eigenes Eigentum besitzen.
Handel ist im Islam grundsätzlich verboten.
Der Mensch darf nur arbeiten, aber kein Vermögen aufbauen.
Der Islam erlaubt Besitz nur dem Staat.
Wann ist Reichtum im Islam erlaubt?
Reichtum ist erlaubt, wenn er auf erlaubtem Weg verdient wird.
Reichtum ist erlaubt, wenn er auf erlaubte Weise genutzt wird.
Reichtum ist immer verboten.
Reichtum ist immer erlaubt, egal woher er kommt.
Reichtum ist nur erlaubt, wenn niemand Handel treibt.
Worauf schaut der Islam beim Besitz von Geld besonders?
Der Islam fragt, woher das Geld kommt.
Der Islam fragt, wofür das Geld benutzt wird.
Der Islam fragt nur, wie viel Geld jemand besitzt.
Der Islam beurteilt Geld nur nach dem Beruf des Besitzers.
Der Islam erlaubt Geld automatisch, wenn es viel ist.
Welche Wege des Erwerbs sind im Islam erlaubt?
Ehrliche Arbeit ist erlaubt.
Erlaubter Handel ist erlaubt.
Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistungen können erlaubt sein.
Betrug ist erlaubt, wenn dadurch viel Gewinn entsteht.
Glücksspiel ist erlaubt, wenn beide Seiten zustimmen.
Welche Arten von Verdienst sind im Islam verboten?
Verdienst durch Betrug ist verboten.
Verdienst durch Diebstahl ist verboten.
Verdienst durch Bestechung, Glücksspiel oder Täuschung ist verboten.
Ungerechte Bereicherung ist verboten.
Jeder Verdienst durch Arbeit ist verboten.
Wodurch soll Gewinn im Islam entstehen?
Gewinn soll durch echte Leistung entstehen.
Gewinn soll durch echtes Risiko entstehen.
Gewinn soll durch erlaubten Handel entstehen.
Gewinn soll durch Ausnutzung anderer Menschen entstehen.
Gewinn soll entstehen, ohne dass jemand etwas leistet.
Warum sind Zinsen und Wucher im Islam verboten?
Weil der Stärkere dadurch oft sicher gewinnt.
Weil der Schwächere dadurch immer mehr belastet werden kann.
Weil jeder Handel mit Geld verboten ist.
Weil Schulden im Islam nie zurückgezahlt werden müssen.
Weil der Islam jede Form von Gewinn verbietet.
Was gilt im Islam, wenn jemand Geld verleiht?
Er darf nicht nur wegen der Zeit mehr zurückverlangen, als er gegeben hat.
Er darf immer doppelt so viel zurückverlangen.
Er darf den Schuldner absichtlich stärker belasten.
Er darf die Schuld beliebig erhöhen, wenn der Schuldner arm ist.
Er darf Geld nur verschenken, aber nie verleihen.
Welche Eigenschaft soll islamisches Geld nach diesem Verständnis haben?
Geld soll einen echten Wert besitzen.
Geld soll nicht so vermehrt werden, dass der Wert des Geldes der Menschen zerstört wird.
Geld soll keinen Wert haben.
Geld soll beliebig vermehrt werden, auch wenn es den Menschen schadet.
Geld soll nur als Zahl ohne echten Gegenwert gelten.
Warum hatten Gold und Silber in der klassischen islamischen Ordnung als Geld einen festen Platz?
Weil Gold und Silber selbst einen Wert besitzen.
Weil Gold und Silber wertlos sind.
Weil Gold und Silber nur Zahlen auf Papier sind.
Weil Gold und Silber jeden Handel ersetzen.
Weil Gold und Silber Betrug automatisch unmöglich machen.
Wie muss Handel im Islam gestaltet sein?
Handel muss klar sein.
Handel muss ehrlich sein.
Handel muss verständlich sein.
Handel darf absichtlich verwirrend sein.
Handel ist besser, wenn eine Seite nicht weiß, was sie kauft.
Was widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik beim Verkaufen?
Mängel zu verschweigen widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik.
Falsch zu messen widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik.
Falsch zu wiegen widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik.
Menschen zu täuschen widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik.
Ehrlich auf Mängel hinzuweisen widerspricht der islamischen Wirtschaftsethik.
Was gilt für einen Schuldner, der seine Schulden bezahlen kann?
Er darf die Rückzahlung nicht absichtlich hinauszögern.
Er darf die Rückzahlung ohne Grund immer weiter verschieben.
Er muss seine Schulden nicht ernst nehmen.
Er darf so tun, als könne er nicht zahlen.
Er darf den Gläubiger täuschen, wenn er Geld sparen will.
Wie soll jemand behandelt werden, der in echter Not Schulden hat?
Er soll mit Gerechtigkeit behandelt werden.
Er soll mit Barmherzigkeit behandelt werden.
Er soll zusätzlich ausgenutzt werden.
Er soll immer so behandelt werden, als würde er absichtlich nicht zahlen.
Er soll ohne Rücksicht stärker belastet werden.
Welche Aufgabe hat ein islamischer Staat im Wirtschaftsleben?
Er schützt ehrlichen Handel.
Er verhindert offenes Unrecht auf dem Markt.
Er sorgt dafür, dass Besitz dem Menschen dient.
Er schützt Betrug auf dem Markt.
Er sorgt dafür, dass der Mensch dem Besitz dient.