Islamisches Staatssystem (Kalifat)

Das Kalifat ist das islamische Staatssystem, in dem die Muslime unter einer politischen Führung nach dem Koran und der Sunna leben. Die Sunna ist das Vorbild und die Lebensweise des Propheten Muhammad ﷺ. Die höchste Ordnung im Staat wird dabei nicht von Menschen festgelegt. Entscheidend ist Allahs Gesetz.

Nach dem Tod des Propheten Muhammad ﷺ setzten seine Gefährten sofort Abu Bakr als Kalifen ein. Das zeigt, dass die politische Führung der Muslime weitergeführt werden musste. Im Islam folgte auf einen Kalifen immer der nächste. So blieb das Kalifat über viele Jahrhunderte als Ordnung der Muslime bestehen. Es bestand bis zu seiner Abschaffung im Jahr 1924 und war bis dahin das politische System, unter dem die Muslime als Umma geführt wurden. Umma bedeutet Gemeinschaft der Muslime.

Das Kalifat hält die Muslime unter einem Führer, einer politischen Ordnung und einer gemeinsamen Fahne zusammen. Es teilt sie nicht in kleine Nationalstaaten auf, die durch Herkunft, Sprache oder künstliche Landesgrenzen voneinander getrennt werden. Im Kalifat werden die Muslime als eine Umma betrachtet und nicht als Völker, die sich mit eigenen nationalen Interessen gegenüberstehen.

Der Kalif ist kein Prophet, kein heiliger Herrscher und kein Mensch, der über dem Gesetz steht. Er muss nach dem Islam regieren und darf nicht nach eigener Laune oder gegen den Koran und die Sunna herrschen. Auch er muss sich nach dem Islam verantworten und ist an das islamische Recht gebunden. Die Muslime gehorchen dem Kalifen in dem, was mit dem Islam übereinstimmt und der Ordnung der Gemeinschaft dient. Wenn der Kalif gegen den Islam regiert oder etwas befiehlt, das Allah verboten hat, gibt es darin keinen Gehorsam.

Der Kalif wird grundsätzlich gewählt und rechtmäßig bestätigt. Die Weitergabe der Herrschaft vom Vater auf den Sohn ist nicht das eigentliche Grundprinzip des Kalifats.

Im Kalifat haben die verschiedenen Völker und Nationen dieselben Rechte und Pflichten vor dem Gesetz. Es bevorzugt keine Rasse, kein Volk und keine Sprache, sondern bindet die Menschen an den Islam und an Gerechtigkeit. Auch Nichtmuslime stehen im Kalifat unter Schutz und dürfen nicht willkürlich unterdrückt, beraubt oder angegriffen werden.

Das Kalifat schützt die Einheit der Muslime, ordnet ihre Angelegenheiten und bewahrt sie vor Zersplitterung und fremden Herrschaftsformen. Darum ist das Kalifat im Islam kein nebensächliches politisches Modell, sondern die Ordnung, durch die die Umma unter Allahs Gesetz zusammengehalten wird.

O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen. Und wenn ihr über etwas streitet, so bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und nimmt am ehesten einen guten Ausgang.

Koran Sure 4, Vers 59

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Was ist das Kalifat im Islam?
Das Kalifat ist das islamische Staatssystem, in dem Muslime unter politischer Führung nach Koran und Sunna leben.
Das Kalifat ordnet das gemeinsame Leben der Muslime unter einer islamischen Führung.
Das Kalifat ist nur eine private Form des Gebets.
Das Kalifat bedeutet, dass jeder Muslim ohne politische Ordnung lebt.
Das Kalifat ist ein System, in dem der Koran keine Rolle spielt.
Was bedeutet es, dass im Kalifat Allahs Gesetz maßgeblich ist?
Die höchste Ordnung im Staat wird nicht frei von Menschen erfunden.
Die Menschen dürfen im Kalifat jede höchste Ordnung selbst festlegen.
Der Kalif darf Allahs Gesetz durch seine eigene Meinung ersetzen.
Das Kalifat ist nur dann islamisch, wenn Menschen Allahs Gesetz beiseiteschieben.
Im Kalifat hat Allahs Gesetz keine politische Bedeutung.
Warum setzten die Gefährten nach dem Tod des Propheten Muhammad ﷺ Abu Bakr als Kalifen ein?
Sie führten damit die politische Führung der Muslime weiter.
Die Einsetzung Abu Bakrs zeigt, dass eine Führung für die Muslime nötig war.
Sie setzten Abu Bakr ein, damit es keinen Kalifen mehr geben sollte.
Sie setzten Abu Bakr ein, weil der Koran und die Sunna keine Rolle mehr spielen sollten.
Sie setzten Abu Bakr ein, damit jeder Stamm eine eigene Religion bekommt.
Was zeigt die Abfolge der Kalifen in der islamischen Geschichte?
Auf einen Kalifen folgte im Islam immer der nächste.
Nach dem ersten Kalifen gab es im Islam keine weitere politische Führung.
Das Kalifat bestand nur für wenige Tage.
Jeder Kalif hob das Kalifat vollständig auf.
Die Muslime lebten danach immer ohne gemeinsame Ordnung.
Bis wann bestand das Kalifat als politisches System der Muslime?
Das Kalifat bestand bis zu seiner Abschaffung im Jahr 1924.
Bis 1924 wurden die Muslime als Umma unter diesem politischen System geführt.
Das Kalifat wurde schon vor dem Tod des Propheten Muhammad ﷺ abgeschafft.
Das Kalifat bestand nur als Gedanke und nie als politisches System.
Das Kalifat wurde im Jahr 1924 erst gegründet.
Wie hält das Kalifat die Muslime zusammen?
Es hält die Muslime unter einem Führer zusammen.
Es hält die Muslime unter einer politischen Ordnung zusammen.
Es hält die Muslime unter einer gemeinsamen Fahne zusammen.
Es trennt jeden Muslim in eine eigene politische Ordnung.
Es macht die politische Einheit der Muslime unwichtig.
Wie beurteilt das Kalifat kleine Nationalstaaten, die Muslime durch Herkunft, Sprache oder künstliche Grenzen trennen?
Das Kalifat teilt die Muslime nicht in solche kleinen Nationalstaaten auf.
Das Kalifat macht künstliche Landesgrenzen zur höchsten islamischen Ordnung.
Das Kalifat verlangt, dass Muslime wegen Sprache voneinander getrennt werden.
Das Kalifat bewertet Herkunft höher als die Zugehörigkeit zur Umma.
Das Kalifat will möglichst viele getrennte muslimische Staaten ohne gemeinsame Ordnung.
Wie werden Muslime im Kalifat betrachtet?
Muslime werden als eine Umma betrachtet.
Muslime werden nicht als gegeneinander stehende Völker mit eigenen nationalen Interessen betrachtet.
Muslime werden im Kalifat zuerst als feindliche Völker betrachtet.
Muslime sollen im Kalifat wegen nationaler Interessen gegeneinanderstehen.
Die Umma hat im Kalifat keine Bedeutung.
Was ist der Kalif im Islam nicht?
Der Kalif ist kein Prophet.
Der Kalif ist kein heiliger Herrscher.
Der Kalif steht nicht über dem Gesetz.
Der Kalif ist ein Prophet nach dem Propheten Muhammad ﷺ.
Der Kalif darf über dem islamischen Recht stehen.
Wie muss der Kalif regieren?
Der Kalif muss mit dem Islam regieren.
Der Kalif darf gegen Koran und Sunna regieren.
Der Kalif darf nach eigener Laune herrschen.
Der Kalif darf den Islam aus der Regierung entfernen.
Der Kalif darf Allahs Gesetz durch seine Wünsche ersetzen.
Warum steht auch der Kalif unter Rechenschaft im Islam?
Der Kalif ist an das islamische Recht gebunden.
Der Kalif muss sich nach dem Islam verantworten.
Der Kalif muss niemandem gegenüber Rechenschaft tragen.
Der Kalif ist vom islamischen Recht ausgenommen.
Der Kalif darf sich selbst über den Islam stellen.
Wann gehorchen Muslime dem Kalifen?
Sie gehorchen ihm in dem, was mit dem Islam übereinstimmt.
Sie gehorchen ihm in dem, was der Ordnung der Gemeinschaft dient.
Sie gehorchen ihm auch dann, wenn er gegen den Islam befiehlt.
Sie gehorchen ihm, wenn seine Laune wichtiger ist als Koran und Sunna.
Sie gehorchen ihm nur, wenn es keine gemeinsame Ordnung gibt.
Was gilt, wenn der Kalif etwas befiehlt, das Allah verboten hat?
Darin gibt es keinen Gehorsam.
Muslime müssen auch bei verbotenem Befehl gehorchen.
Ein verbotener Befehl wird erlaubt, nur weil ein Kalif ihn gibt.
Der Kalif darf gegen den Islam regieren und trotzdem vollen Gehorsam verlangen.
Koran und Sunna werden ungültig, wenn der Kalif anders befiehlt.
Wie wird der Kalif grundsätzlich eingesetzt?
Der Kalif wird grundsätzlich gewählt.
Der Kalif wird rechtmäßig bestätigt.
Der Kalif setzt sich grundsätzlich ohne jede Bestätigung selbst ein.
Jeder Kalif wird automatisch durch Sprache oder Herkunft bestimmt.
Der Kalif wird grundsätzlich durch fremde Herrschaftsformen bestimmt.
Was ist nicht das eigentliche Grundprinzip des Kalifats bei der Herrschaft?
Die Herrschaft wird nicht grundsätzlich vom Vater auf den Sohn weitergegeben.
Der Kalif wird grundsätzlich gewählt und rechtmäßig bestätigt.
Der Kalif muss mit dem Islam regieren.
Der Kalif steht unter dem islamischen Recht.
Muslime gehorchen dem Kalifen im Erlaubten.
Was gilt im Kalifat für verschiedene Völker und Nationen vor dem Gesetz?
Sie haben dieselben Rechte vor dem Gesetz.
Sie haben dieselben Pflichten vor dem Gesetz.
Jedes Volk hat im Kalifat einen anderen Wert vor dem Gesetz.
Eine Nation steht im Kalifat grundsätzlich über allen anderen.
Die Rechte richten sich im Kalifat nur nach Herkunft und Sprache.
Was bevorzugt das Kalifat nicht?
Das Kalifat bevorzugt keine Rasse.
Das Kalifat bevorzugt kein Volk.
Das Kalifat bevorzugt keine Sprache.
Das Kalifat bindet die Menschen an den Islam und an Gerechtigkeit.
Das Kalifat lehnt Bevorzugung wegen Rasse, Volk oder Sprache ab.
Wie werden Nichtmuslime im Kalifat behandelt?
Nichtmuslime stehen im Kalifat unter Schutz.
Nichtmuslime dürfen nicht willkürlich angegriffen werden.
Nichtmuslime dürfen im Kalifat willkürlich beraubt werden.
Nichtmuslime haben im Kalifat keinen Schutz.
Nichtmuslime dürfen im Kalifat willkürlich unterdrückt werden.
Was schützt das Kalifat für die Muslime?
Es schützt die Einheit der Muslime.
Es ordnet die Angelegenheiten der Muslime.
Es bewahrt die Muslime vor Zersplitterung und fremden Herrschaftsformen.
Es macht Zersplitterung zum Ziel der Muslime.
Es lässt die Angelegenheiten der Muslime ohne Ordnung.
Warum ist das Kalifat im Islam kein nebensächliches politisches Modell?
Es hält die Umma unter Allahs Gesetz zusammen.
Es ist die Ordnung, durch die die Muslime politisch geführt werden.
Es ist nebensächlich, weil es mit Allahs Gesetz nichts zu tun hat.
Es ist nur ein nationaler Brauch eines einzelnen Volkes.
Es ist nur eine private Meinung ohne politische Bedeutung.