Islamisches Sozialsystem

Das islamische Sozialsystem ist eine Ordnung von Allah. Es soll Bedürftige schützen und dafür sorgen, dass Verantwortung nicht vergessen wird. Im Islam ist jeder Mensch zuerst für sich selbst verantwortlich, soweit er dazu fähig ist. Danach trägt er Verantwortung für die Menschen, deren Versorgung Allah ihm zur Pflicht gemacht hat. Eltern, Kinder, Ehepartner und nahe Verwandte haben im Islam Rechte, die man nicht aus Bequemlichkeit vernachlässigen darf. Soziale Sicherheit beginnt im Islam in der Familie. Erst danach greifen andere Menschen oder der Staat ein.

Arme, Kranke, Alte, Waisen, Witwen, Schuldner und andere Bedürftige haben im Islam Anspruch auf Hilfe und Schutz. Die Zakat ist keine freiwillige Spende, sondern eine Pflichtabgabe. Dadurch erhalten bestimmte Bedürftige ein festes Recht. Freiwillige Spenden ergänzen die Zakat und helfen dort, wo Menschen zusätzlich in Not geraten. Schulden zu erleichtern, Hungrige zu speisen und Menschen in Krisen zu helfen, gehören zu den wichtigen Formen islamischer Fürsorge. Dauerhafte Stiftungen können im Islam genutzt werden, um Arme, Kranke, Reisende, Schulen, Brunnen und andere nützliche Bereiche zu unterstützen.

Auch der Umgang mit Vermögen ist im Islam geregelt. Das islamische Erbrecht schützt die Rechte der Erben. So wird Vermögen nach dem Tod nicht nach Laune, Macht oder Ungerechtigkeit verteilt. Frauen, Kinder und andere Erben dürfen im Islam nicht übergangen werden, wenn Allah ihnen einen Anteil gegeben hat. Ein islamischer Staat trägt Verantwortung dafür, die Zakat gerecht zu verwalten und Bedürftige zu unterstützen, wenn die Hilfe durch Familie und Verwandte nicht ausreicht. Reichtum ist im Islam erlaubt, aber er bringt Pflichten gegenüber Allah und den Menschen mit sich. Eine islamische Gesellschaft handelt richtig, wenn sie Schwache schützt, Rechte erfüllt und die Last der Armut nicht den Bedürftigen überlässt.

Wahrlich, die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen und für die mit der Verwaltung (der Almosen) Beauftragten und für die, deren Herzen gewonnen werden sollen, für die (Befreiung von) Sklaven und für die Schuldner, für die Sache Allahs und für den Sohn des Weges; (dies ist) eine Vorschrift von Allah. Und Allah ist Allwissend, Allweise.

Koran Sure 9, Vers 60

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Was ist das islamische Sozialsystem?
Es ist eine Ordnung von Allah, damit Bedürftige geschützt werden und Verantwortung nicht vergessen wird.
Es ist nur eine persönliche Meinung einzelner Muslime.
Es ist nur für reiche Menschen gedacht.
Es soll Verantwortung für andere Menschen abschaffen.
Es ist nur eine freiwillige Regel ohne Pflicht.
Welche Verantwortung hat ein Mensch im Islam zuerst, wenn er dazu fähig ist?
Er ist zuerst für sich selbst verantwortlich.
Er darf sofort erwarten, dass andere Menschen alles für ihn übernehmen.
Er hat keine Verantwortung, wenn er lieber bequem leben will.
Er ist nur für fremde Menschen verantwortlich.
Er muss zuerst den Staat für sich sorgen lassen.
Für welche Menschen muss ein Muslim sorgen, wenn Allah ihm ihre Versorgung zur Pflicht gemacht hat?
Er muss für die Menschen sorgen, deren Versorgung Allah ihm zur Pflicht gemacht hat.
Er muss seine Pflicht gegenüber den Menschen erfüllen, die von seiner Versorgung abhängen.
Er muss nur für Menschen sorgen, die ihm persönlich nützlich sind.
Er darf diese Pflicht immer ablehnen, wenn sie ihm schwerfällt.
Er muss nur dann helfen, wenn die Menschen reich sind.
Wie sollen Muslime mit den Rechten von Eltern, Kindern, Ehepartnern und nahen Verwandten umgehen?
Sie dürfen diese Rechte nicht aus Bequemlichkeit vernachlässigen.
Sie dürfen diese Rechte ignorieren, wenn sie keine Lust auf Verantwortung haben.
Diese Rechte gelten nur, wenn alle Verwandten reich sind.
Diese Rechte gelten nur für fremde Menschen.
Diese Rechte dürfen nach Laune verändert werden.
Wo beginnt soziale Sicherheit im Islam zuerst?
Sie beginnt zuerst in der Familie.
Andere Menschen oder der Staat greifen erst danach ein.
Sie beginnt immer zuerst beim Staat und nie in der Familie.
Sie beginnt nur bei fremden Menschen, nicht bei Verwandten.
Sie beginnt erst, wenn niemand mehr an Familie denkt.
Welche Gruppen haben im Islam Anspruch auf Hilfe und Schutz, wenn sie bedürftig sind?
Arme haben Anspruch auf Hilfe und Schutz.
Kranke und Alte haben Anspruch auf Hilfe und Schutz.
Waisen, Witwen und Schuldner haben Anspruch auf Hilfe und Schutz.
Bedürftige dürfen grundsätzlich allein gelassen werden.
Nur gesunde und wohlhabende Menschen haben Anspruch auf Hilfe.
Was ist die Zakat im islamischen Sozialsystem?
Die Zakat ist eine Pflichtabgabe.
Durch die Zakat erhalten bestimmte Bedürftige ein festes Recht.
Die Zakat ist nur eine freiwillige Spende ohne Pflicht.
Die Zakat gibt reichen Menschen ein Recht auf das Geld der Armen.
Die Zakat hat nichts mit sozialer Verantwortung zu tun.
Welche Rolle haben freiwillige Spenden neben der Zakat?
Sie ergänzen die Zakat.
Sie helfen, wenn Menschen zusätzlich in Not geraten.
Sie ersetzen die Zakat vollständig.
Sie sind nur erlaubt, wenn niemand in Not ist.
Sie machen Hilfe für Bedürftige unwichtig.
Welche Formen islamischer Fürsorge werden besonders genannt?
Schulden zu erleichtern gehört dazu.
Hungrige zu speisen gehört dazu.
Menschen in Krisen zu helfen gehört dazu.
Menschen in Krisen bewusst allein zu lassen gehört dazu.
Hungrige nur zu tadeln gehört dazu.
Wozu dient das islamische Erbrecht?
Es schützt die Rechte der Erben.
Es verhindert, dass Vermögen nach Laune verteilt wird.
Es verhindert, dass Macht über gerechte Verteilung gestellt wird.
Es schützt vor ungerechter Verteilung nach dem Tod.
Es erlaubt, Erben ohne Recht einfach zu übergehen.
Dürfen Frauen, Kinder und andere Erben im Islam übergangen werden, wenn Allah ihnen einen Anteil gegeben hat?
Nein, sie dürfen nicht übergangen werden.
Ja, sie dürfen übergangen werden, wenn andere Erben stärker sind.
Ja, Frauen dürfen immer übergangen werden.
Ja, Kinder dürfen immer übergangen werden.
Ja, Erben dürfen nach persönlicher Laune ausgeschlossen werden.
Welche Verantwortung hat ein islamischer Staat bei Zakat und Bedürftigen?
Er trägt Verantwortung dafür, die Zakat gerecht zu verwalten.
Er soll Bedürftige unterstützen, wenn Familie und Verwandte nicht ausreichen.
Er soll die Zakat nur nach persönlicher Laune verteilen.
Er hat keine Verantwortung, wenn Bedürftige keine Familie haben, die genug helfen kann.
Er soll Bedürftige grundsätzlich von Hilfe ausschließen.
Wofür können dauerhafte Stiftungen im Islam genutzt werden?
Sie können Arme und Kranke unterstützen.
Sie können Reisende unterstützen.
Sie können Schulen unterstützen.
Sie können Brunnen und andere nützliche Bereiche unterstützen.
Sie dürfen nur genutzt werden, um Vermögen ohne Nutzen zu sammeln.
Wie beurteilt der Islam Reichtum?
Reichtum ist erlaubt.
Reichtum ist mit Pflichten gegenüber Allah verbunden.
Reichtum ist mit Pflichten gegenüber den Menschen verbunden.
Reichtum ist immer verboten.
Reichtum bedeutet, dass man keine Verantwortung mehr hat.
Wann handelt eine islamische Gesellschaft im sozialen Bereich richtig?
Sie schützt Schwache.
Sie erfüllt Rechte.
Sie schiebt die Last der Armut nicht auf die Bedürftigen ab.
Sie handelt richtig, wenn sie Schwache übersieht.
Sie handelt richtig, wenn sie Rechte bewusst missachtet.