Islamisches Bildungswesen

Im islamischen Bildungswesen hat Wissen einen hohen Wert, denn der Mensch kann Allah nur richtig dienen, wenn er weiß, was Allah von ihm will. Deshalb muss jeder Muslim zuerst lernen, was er für seinen Glauben und sein tägliches Leben braucht. Dazu gehören der richtige Glaube, Reinheit, Gebet, Fasten und die wichtigsten Regeln über halal und haram – also darüber, was erlaubt und verboten ist.

Islamische Bildung bedeutet aber nicht nur, Informationen zu sammeln. Sie bedeutet auch, dass ein Mensch richtig glaubt, richtig handelt und einen guten Charakter entwickelt. Außerdem beschränkt der Islam Bildung nicht nur auf Glaubenswissen, sondern erlaubt und fördert jedes nützliche Wissen, das den Menschen hilft. Nützliches Wissen über Medizin, Mathematik, Sprache, Landwirtschaft, Handwerk und andere Bereiche kann für die Gemeinschaft notwendig sein. Wenn die Muslime solche Fachleute brauchen, muss die Gemeinschaft deshalb dafür sorgen, dass Menschen diese Fähigkeiten lernen.

Glaubenswissen und nützliches weltliches Wissen – also Wissen für das Leben in dieser Welt – stehen im Islam nicht im Gegensatz zueinander, solange das Wissen halal (also auf erlaubte Weise) genutzt wird und nicht zu Sünde führt. Gute Bildung soll Menschen dabei helfen, klar zu denken, Richtiges von Falschem zu unterscheiden und verantwortungsvoll zu handeln. Deshalb sollen Kinder schon früh lesen, schreiben, rechnen und die Grundlagen ihres Glaubens lernen.

Dabei haben auch die Lehrer eine wichtige Aufgabe. Lehrer im islamischen Bildungswesen sollen Wissen, gutes Benehmen und Gottesfurcht – also Ehrfurcht vor Allah – verbinden. Schulen, Lehrkreise, Bibliotheken und andere Bildungsorte sind wichtig, damit Wissen bewahrt, geprüft und weitergegeben wird. Ein Blick in die islamische Geschichte zeigt außerdem, dass Muslime Wissen sehr schätzten und wichtige Beiträge in Wissenschaft, Medizin, Mathematik, Astronomie und anderen Bereichen leisteten.

Damit gute Bildung wirklich möglich ist, tragen auch der Staat und die Gemeinschaft Verantwortung. Deshalb darf Bildung nicht nur den Reichen offenstehen. Islamische Bildung soll Menschen hervorbringen, die Allah gehorchen, nützliche Fähigkeiten besitzen und der Gesellschaft dienen.

…Allah wird die unter euch, die gläubig sind, und die, denen Wissen gegeben wurde, um Rangstufen erhöhen….

Koran Sure 58, Vers 11

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Warum hat Wissen im islamischen Bildungswesen einen hohen Wert?
Weil der Mensch Allah nur richtig dienen kann, wenn er weiß, was Allah von ihm will.
Weil Wissen im Islam wichtiger ist als der Gehorsam gegenüber Allah.
Weil ein Muslim nur durch weltliche Wissenschaft Allah dienen kann.
Weil Wissen nur für Gelehrte Pflicht ist.
Weil Bildung im Islam nur dem Ansehen einer Person dient.
Was muss jeder Muslim zuerst lernen?
Er muss zuerst lernen, was er für seinen Glauben und sein tägliches Leben braucht.
Er muss lernen, wie er Allah richtig dient.
Er muss zuerst alle Wissenschaften vollständig lernen.
Er muss zuerst nur berufliche Fähigkeiten lernen.
Er muss zuerst lernen, wie er reich wird.
Welche Inhalte gehören zum notwendigen Grundwissen eines Muslims?
Der richtige Glaube gehört dazu.
Reinheit, Gebet und Fasten gehören dazu.
Die wichtigsten Regeln über halal und haram gehören dazu.
Nur Medizin, Mathematik und Astronomie gehören dazu.
Nur Lesen und Schreiben gehören dazu.
Was bedeutet islamische Bildung neben dem Sammeln von Informationen?
Sie bedeutet, richtig zu glauben.
Sie bedeutet, richtig zu handeln.
Sie bedeutet, einen guten Charakter zu entwickeln.
Sie bedeutet nur, viele Fakten auswendig zu lernen.
Sie bedeutet, andere Menschen mit Wissen zu beschämen.
Wie sieht der Islam nützliches Wissen außerhalb des Glaubenswissens?
Der Islam erlaubt und fördert jedes nützliche Wissen, das den Menschen hilft.
Der Islam lehnt jedes weltliche Wissen ab.
Weltliches Wissen ist im Islam immer Sünde.
Nur Wissen über Geld und Handel ist nützlich.
Nützliches Wissen soll nur einzelnen reichen Menschen helfen.
Welche Arten von nützlichem Wissen können für die muslimische Gemeinschaft wichtig werden?
Medizin kann wichtig werden.
Mathematik und Sprache können wichtig werden.
Landwirtschaft und Handwerk können wichtig werden.
Nur Wissen über Gottesdienst kann der Gemeinschaft nutzen.
Nützlich ist nur Wissen, das keinen praktischen Nutzen hat.
Was muss die muslimische Gemeinschaft tun, wenn sie bestimmte Fachleute braucht?
Sie muss dafür sorgen, dass Menschen diese Fähigkeiten lernen.
Sie muss nützliche Fähigkeiten nicht vernachlässigen.
Sie darf warten, bis nur reiche Menschen diese Fähigkeiten lernen.
Sie muss nützliches Fachwissen verbieten.
Sie muss Glaubenswissen gegen Fachwissen ausspielen.
Wann stehen Glaubenswissen und nützliches weltliches Wissen im Islam nicht gegeneinander?
Wenn das weltliche Wissen halal genutzt wird.
Wenn das Wissen nicht zu Sünde führt.
Wenn weltliches Wissen den Glauben ersetzt.
Wenn Wissen nur dem Stolz des Menschen dient.
Wenn Wissen für jede Handlung benutzt wird, auch für verbotene Dinge.
Wozu soll gute Bildung im Islam dem Menschen helfen?
Sie soll helfen, klar zu denken.
Sie soll helfen, Wahrheit von Falschheit zu unterscheiden.
Sie soll helfen, verantwortungsvoll zu handeln.
Sie soll helfen, alles ungeprüft zu übernehmen.
Sie soll helfen, Verantwortung zu vermeiden.
Was sollen Kinder im islamischen Bildungswesen früh lernen?
Sie sollen früh lesen lernen.
Sie sollen früh schreiben und rechnen lernen.
Sie sollen früh die Grundlagen ihres Glaubens lernen.
Sie sollen erst als Erwachsene etwas über den Glauben lernen.
Sie sollen nur weltliche Fächer lernen.
Was sollen Lehrer im islamischen Bildungswesen miteinander verbinden?
Sie sollen Wissen mit gutem Benehmen verbinden.
Sie sollen Wissen mit Gottesfurcht verbinden.
Sie sollen Wissen von gutem Charakter trennen.
Sie sollen nur Informationen weitergeben und Benehmen unwichtig finden.
Sie sollen Gottesfurcht aus der Bildung entfernen.
Warum sind Schulen, Lehrkreise, Bibliotheken und andere Bildungsorte wichtig?
Sie helfen, Wissen zu bewahren.
Sie helfen, Wissen zu prüfen.
Sie helfen, Wissen weiterzugeben.
Sie sind nur wichtig, damit Menschen sich versammeln, ohne zu lernen.
Sie sollen Wissen nur für wenige Menschen verstecken.
Was zeigt die islamische Geschichte über den Umgang der Muslime mit Wissen?
Muslime achteten Wissen hoch.
Muslime leisteten wichtige Beiträge in Wissenschaft und Medizin.
Muslime leisteten wichtige Beiträge in Mathematik und Astronomie.
Muslime lehnten Wissenschaft immer ab.
Muslime beschäftigten sich nur mit Handwerk und nie mit Wissenschaft.
Welche Verantwortung haben Staat und Gemeinschaft für Bildung im Islam?
Sie tragen Verantwortung dafür, dass Bildung möglich ist.
Sie sollen dafür sorgen, dass Bildung nicht nur den Reichen offensteht.
Sie dürfen Bildung nur reichen Familien geben.
Sie haben mit Bildung keine Verantwortung.
Sie sollen Bildung verhindern, wenn sie Geld kostet.
Welches Ziel soll islamische Bildung am Ende haben?
Sie soll Menschen hervorbringen, die Allah gehorchen.
Sie soll Menschen hervorbringen, die nützliche Fähigkeiten besitzen.
Sie soll Menschen hervorbringen, die der Gesellschaft dienen.
Sie soll Menschen hervorbringen, die nur für ihren eigenen Vorteil lernen.
Sie soll Menschen hervorbringen, die Allahs Gebote unwichtig finden.