Islamische Außenpolitik

Islamische Außenpolitik bedeutet, dass sich ein islamischer Staat in seinen Beziehungen zu anderen Ländern nach Allahs Recht richtet. Sie darf nicht von Gier, Stolz, Rache oder Machtlust bestimmt sein. Deshalb darf ein islamischer Staat kein Volk ausbeuten, kein Land wegen seiner Rohstoffe angreifen und die Schwäche anderer Länder nicht zum eigenen Vorteil ausnutzen.

Zu einer islamischen Außenpolitik gehört außerdem, dass Verträge, Waffenstillstände und zugesagte Sicherheit eingehalten werden, auch wenn die andere Seite nicht muslimisch ist. Verrat, Hinterhalt und Wortbruch sind verboten und dürfen nicht als Politik oder Verhandlungen getarnt werden.

Dabei ist wichtig: Nicht jeder Nichtmuslim ist ein Feind. Wer Muslime nicht bekämpft und friedlich bleibt, darf nicht wie ein Kriegsgegner behandelt werden. Deshalb sind Handel, gute Nachbarschaft, Austausch und Abkommen mit friedlichen Staaten und Völkern erlaubt, solange sie nicht zu Unrecht oder Sünde führen.

Krieg ist im Islam kein Mittel, um Ruhm, Beute oder Herrschaft zu gewinnen. Er ist nur unter klaren islamischen Bedingungen und durch eine rechtmäßige Führung erlaubt. Einzelpersonen und private Gruppen dürfen nicht eigenmächtig Krieg erklären oder andere Länder angreifen, denn solche Entscheidungen gehören zur Verantwortung des Staates.

Auch wenn es zu einem Konflikt kommt, bleiben islamische Grenzen gültig. Deshalb dürfen Unschuldige, Schutzlose und Menschen, die nicht kämpfen, nicht wahllos angegriffen werden.

Ein islamischer Staat muss Unterdrückung ablehnen und darf schwer bedrängte Menschen nicht gleichgültig ihrem Leid überlassen. Hilfe für Unterdrückte muss gerecht, verantwortungsvoll und unter rechtmäßiger Führung geleistet werden, damit aus Hilfe kein neues Unrecht entsteht.

Stärke ist in der islamischen Außenpolitik nicht dazu da, andere zu unterdrücken, sondern Menschen zu schützen, Feinde abzuschrecken und die Gemeinschaft zu sichern. Nach außen soll der Islam durch Gerechtigkeit, Vertragstreue, den Schutz der Schwachen und gutes Verhalten vertreten werden.

Zusammengefasst heißt das: Islamische Außenpolitik verbindet Frieden mit den Friedlichen, Festigkeit gegenüber Unterdrückung und Treue zu Verträgen, ohne selbst Unrecht zu begehen.

Und haltet den Bund mit Allah ein, wenn ihr einen Bund geschlossen habt; und brecht die Eide nicht nach ihrer Bekräftigung, wo ihr doch Allah zum Bürgen für euch gemacht habt. Wahrlich, Allah weiß, was ihr tut.

Koran Sure 16, Vers 91

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Woran muss sich islamische Außenpolitik richten?
Sie muss sich nach Allahs Recht richten.
Sie darf nicht von Gier, Stolz, Rache oder Machtlust bestimmt werden.
Sie darf sich nach Machtlust richten, wenn der Staat dadurch stärker wird.
Sie darf aus Rache geführt werden, wenn ein anderes Land schwach ist.
Sie darf vor allem nach Rohstoffen und Gewinn ausgerichtet sein.
Was darf ein islamischer Staat im Umgang mit anderen Völkern und Ländern nicht tun?
Er darf kein Volk ausbeuten.
Er darf kein Land wegen Rohstoffen angreifen.
Er darf die Schwäche anderer Länder nicht für eigenen Gewinn ausnutzen.
Er darf schwache Länder ausnutzen, wenn es dem eigenen Staat nützt.
Er darf ein Volk schlecht behandeln, wenn es politisch schwach ist.
Wie muss ein islamischer Staat mit Verträgen, Waffenstillständen und zugesagter Sicherheit umgehen?
Er muss sie einhalten.
Er muss sie auch gegenüber Nichtmuslimen einhalten.
Er darf Verträge brechen, wenn die andere Seite nicht muslimisch ist.
Er darf zugesagte Sicherheit ignorieren, wenn es politisch nützlich ist.
Er muss Waffenstillstände nur einhalten, solange sie ihm sofort Vorteile bringen.
Warum sind Verrat, Hinterhalt und Wortbruch in der islamischen Außenpolitik verboten?
Weil sie Unrecht sind und nicht als Politik getarnt werden dürfen.
Weil sie nur dann verboten sind, wenn Muslime betroffen sind.
Weil sie erlaubt sind, wenn man sie Diplomatie nennt.
Weil Hinterhalt eine normale politische Methode ist.
Weil Wortbruch erlaubt ist, wenn er gut geplant wird.
Wie soll ein islamischer Staat friedliche Nichtmuslime behandeln?
Friedliche Nichtmuslime dürfen nicht wie Kriegsgegner behandelt werden.
Wer Muslime nicht bekämpft und friedlich bleibt, darf nicht zum Feind gemacht werden.
Jeder Nichtmuslim muss immer als Feind behandelt werden.
Friedliche Nichtmuslime dürfen angegriffen werden, nur weil sie nicht muslimisch sind.
Ein friedlicher Staat muss wie ein kämpfender Feind behandelt werden.
Welche Beziehungen zu friedlichen Staaten und Völkern sind erlaubt?
Handel ist erlaubt, solange er nicht zu Unrecht oder Sünde führt.
Nachbarschaft und Austausch sind erlaubt, solange sie nicht zu Unrecht oder Sünde führen.
Abkommen sind erlaubt, solange sie nicht zu Unrecht oder Sünde führen.
Jede Form von Austausch mit friedlichen Nichtmuslimen ist verboten.
Abkommen sind erlaubt, auch wenn sie direkt zu Unrecht führen.
Wofür darf Krieg im Islam nicht benutzt werden?
Krieg darf nicht für Ruhm benutzt werden.
Krieg darf nicht für Beute benutzt werden.
Krieg darf nicht für Herrschaft benutzt werden.
Krieg ist immer erlaubt, wenn ein Staat dadurch berühmt wird.
Krieg ist ein normales Mittel, um fremdes Land zu beherrschen.
Wer darf im Islam über Krieg und Angriffe auf andere Länder entscheiden?
Solche Entscheidungen gehören zur staatlichen Verantwortung.
Krieg ist nur unter klaren islamischen Bedingungen und durch rechtmäßige Führung erlaubt.
Jede Einzelperson darf eigenmächtig Krieg erklären.
Private Gruppen dürfen andere Länder angreifen, wenn sie sich stark fühlen.
Wer wütend ist, darf selbst über Krieg entscheiden.
Welche Grenzen gelten auch im Konflikt?
Unschuldige dürfen nicht wahllos angegriffen werden.
Schutzlose dürfen nicht wahllos angegriffen werden.
Menschen ohne Kampfhandlung dürfen nicht wahllos angegriffen werden.
Im Konflikt gelten keine islamischen Grenzen mehr.
Jeder im gegnerischen Land darf wahllos angegriffen werden.
Wie soll ein islamischer Staat mit schwerer Unterdrückung umgehen?
Er muss Unterdrückung ablehnen.
Er darf schwer bedrängte Menschen nicht gleichgültig ihrem Leid überlassen.
Er soll Unterdrückung hinnehmen, wenn sie weit weg geschieht.
Er darf schwer bedrängte Menschen absichtlich vergessen.
Er muss Unterdrückung nur ablehnen, wenn die Unterdrückten reich sind.
Wie muss Hilfe für Unterdrückte geleistet werden?
Sie muss gerecht sein.
Sie muss verantwortungsvoll sein.
Sie muss unter rechtmäßiger Führung geschehen.
Hilfe ist immer richtig, auch wenn daraus neues Unrecht entsteht.
Jeder darf ohne rechtmäßige Führung selbst handeln, wenn er helfen will.
Wozu ist Stärke in der islamischen Außenpolitik da?
Sie ist zum Schutz der Menschen da.
Sie ist zur Abschreckung von Feinden da.
Sie ist zur Sicherheit der Gemeinschaft da.
Stärke ist dazu da, andere Völker zu unterdrücken.
Stärke ist nur dazu da, fremde Länder auszubeuten.
Wodurch soll der Islam nach außen vertreten werden?
Durch Gerechtigkeit.
Durch Vertragstreue.
Durch Schutz der Schwachen.
Durch gutes Verhalten.
Durch Verrat und Wortbruch.
Was fasst islamische Außenpolitik richtig zusammen?
Sie verbindet Frieden mit den Friedlichen.
Sie zeigt Festigkeit gegen Unterdrückung.
Sie bleibt treu zu Verträgen.
Sie vermeidet eigenes Unrecht.
Sie erlaubt Unrecht, wenn dadurch die eigene Seite stärker wird.