Im Islam sind intime Beziehungen nur innerhalb einer gültigen Ehe erlaubt. Jede sexuelle Beziehung außerhalb der Ehe ist im Islam verboten. Dieses Verbot gilt für ledige Menschen genauso wie für verheiratete Menschen. Zustimmung, Liebe oder eine feste Beziehung ändern daran nichts: Eine intime Beziehung außerhalb der Ehe bleibt verboten. Auch eine Verlobung ist im Islam noch keine Ehe und erlaubt keine intime Beziehung.
Durch dieses Verbot schützt der Islam die Würde des Menschen, die Ehe, die Familie und die klare Herkunft der Kinder. Darum soll ein Muslim nicht nur die verbotene Tat selbst meiden, sondern auch Wege meiden, die deutlich dorthin führen. Heimliche Treffen, körperliche Nähe und romantische Beziehungen ohne Ehe können das Herz schwächen und zur Sünde führen. Der Islam lehrt dabei Zurückhaltung, Selbstbeherrschung und Verantwortung im Umgang mit dem anderen Geschlecht.
Wer heiraten kann, soll die Ehe als erlaubten und sauberen Weg für Liebe und Nähe wählen. Wer noch nicht heiraten kann, soll geduldig bleiben und sich von Dingen fernhalten, die das Verlangen unnötig stärken. Niemand darf einen anderen Menschen zu einer intimen Beziehung drängen, verführen oder ausnutzen.
Wer diese Sünde begangen hat, soll sofort damit aufhören, ehrlich bereuen und nicht damit prahlen. Ein Muslim soll andere nicht bloßstellen, sondern ihnen auf gute Weise helfen, zur Reinheit und zum Gehorsam gegenüber Allah zurückzukehren. Die wichtigste Lehre ist: Nähe und Liebe sind im Islam wertvoll, aber sie gehören in den geschützten Rahmen der Ehe.
Und diejenigen, die keine (Gelegenheit) zur Ehe finden, sollen sich keusch halten, bis Allah sie aus Seiner Fülle reich macht….
Koran Sure 24, Vers 33
