Halal ist das, was Allah erlaubt hat, und Haram ist das, was Allah verboten hat.
Nur Allah hat das Recht, endgültig zu bestimmen, was Halal und was Haram ist. Ein Muslim entnimmt Halal und Haram dem Koran und der authentischen Sunna, also den verlässlichen Überlieferungen über den Propheten Muhammad. Ein Mensch darf nichts als halal oder haram bezeichnen, wenn ihm Wissen und ein islamischer Beweis fehlen.
Halal zu suchen und Haram zu meiden, gehört dazu, Allah gehorsam zu sein. Ein islamisch gutes Ziel erlaubt keine verbotenen Mittel. Wer etwas Gutes tun will, darf dafür kein gestohlenes Geld, kein verbotenes Geschäft und keine andere Haram-Sache benutzen. Eine Halal-Sache wird nicht dadurch richtig, dass man sie mit etwas Verbotenem erreicht.
Wenn etwas eindeutig haram ist, soll sich ein Muslim davon fernhalten und nicht nach Ausreden suchen. Bei Dingen, die zweifelhaft sind, ist es sicherer und besser für den Glauben, Abstand davon zu nehmen. Wer etwas Haram getan hat, soll es aufgeben, bereuen und zu Allah zurückkehren. Halal und Haram schützen den Menschen und helfen ihm dabei, ein reines, bewusstes und verantwortungsvolles Leben zu führen.
Und sagt nicht aufgrund der Falschheit eurer Zungen: “Das ist erlaubt, und das ist verboten”, so dass ihr eine Lüge gegen Allah erdichtet. Wahrlich, diejenigen, die eine Lüge gegen Allah erdichten, haben keinen Erfolg.
Koran Sure 16, Vers 116
