Gebote einhalten und Verbote meiden

Ein Muslim muss Allahs Gebote ernst nehmen und Seine Verbote meiden, weil es zu den grundlegenden Pflichten des Glaubens gehört, Allah zu gehorchen. Dabei gilt: Allah entscheidet, was erlaubt und verboten ist. Der Mensch darf Seine Grenzen nicht nach eigenen Wünschen verändern. Der Islam gilt für das ganze Leben, nicht nur für das Gebet, die Moschee oder besondere religiöse Tage. Deshalb soll ein Muslim bei seinen Worten, Taten, Entscheidungen und Gewohnheiten prüfen, ob sie Allah gefallen oder Ihm missfallen.

Ein Muslim darf Pflichten nicht absichtlich vernachlässigen, wenn er sie kennt und erfüllen kann. Verbotenes bleibt verboten, auch wenn viele Menschen es tun, erlauben, loben oder nicht mehr ernst nehmen. Eine Sünde ist auch dann eine Sünde, wenn sie heimlich geschieht und kein Mensch sie sieht. Allah sieht den Menschen in der Öffentlichkeit und im Alleinsein. Darum soll der Muslim auch im Verborgenen gottesfürchtig sein.

Wer Allah gehorchen will, muss lernen, was für ihn verpflichtend, erlaubt und verboten ist. Unwissenheit entschuldigt Nachlässigkeit nicht, wenn ein Mensch die Möglichkeit hatte, das Nötige zu lernen. Ein Muslim soll sich nicht daran gewöhnen, Verbote als unwichtig darzustellen oder Pflichten immer wieder aufzuschieben.

Wer eine Sünde begangen hat, soll sofort damit aufhören, Allah um Vergebung bitten und fest entschlossen sein, sie nicht zu wiederholen. Wenn durch eine Sünde die Rechte anderer Menschen verletzt wurden, muss das Unrecht beendet und so weit wie möglich wiedergutgemacht werden. Am Jüngsten Tag wird der Mensch nicht nach seinem Ansehen bei den Menschen beurteilt, sondern danach, ob er Allah gehorcht hat.

Deshalb schützt das Einhalten der Gebote und das Meiden der Verbote den Glauben, die Familie, die Gesellschaft und das eigene Herz.

… Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. …

Koran Sure 59, Vers 7

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Warum muss ein Muslim Allahs Gebote ernst nehmen und Seine Verbote meiden?
Weil der Gehorsam gegenüber Allah zu den Grundpflichten des Glaubens gehört.
Weil Muslime nur vor anderen Menschen gut wirken sollen.
Weil Gebote und Verbote nur für Gelehrte wichtig sind.
Weil der Mensch selbst entscheidet, welche Gebote wichtig sind.
Weil der Islam nur aus äußeren Regeln besteht.
Wer entscheidet im Islam, was erlaubt und was verboten ist?
Allah entscheidet, was erlaubt und was verboten ist.
Der Mensch darf Allahs Grenzen nicht nach eigenen Wünschen verändern.
Jeder Mensch darf für sich selbst festlegen, was erlaubt ist.
Die Mehrheit der Menschen entscheidet, was Allah erlaubt hat.
Ein Verbot verschwindet, wenn es schwerfällt.
Für welche Bereiche des Lebens gilt der Islam?
Der Islam gilt für das ganze Leben.
Der Islam gilt nur während des Gebets.
Der Islam gilt nur in der Moschee.
Der Islam gilt nur an besonderen religiösen Tagen.
Der Islam betrifft nur das, was andere Menschen sehen.
Was soll ein Muslim bei seinen Worten, Taten, Entscheidungen und Gewohnheiten prüfen?
Er soll prüfen, ob sie Allah gefallen oder Ihm missfallen.
Er soll auch alltägliche Gewohnheiten nicht von Allahs Geboten trennen.
Er soll nur prüfen, ob die Menschen ihn dafür loben.
Er soll nur dann prüfen, wenn er in der Moschee ist.
Er soll immer das wählen, was am bequemsten ist.
Wie soll ein Muslim mit bekannten Pflichten umgehen, wenn er sie erfüllen kann?
Er darf diese Pflichten nicht absichtlich vernachlässigen.
Er darf bekannte Pflichten absichtlich liegen lassen, solange er später daran denkt.
Er darf Pflichten nur erfüllen, wenn sie ihm leichtfallen.
Er darf bekannte Pflichten ignorieren, wenn andere es auch tun.
Er darf selbst entscheiden, ob Allahs Pflichten noch gelten.
Was gilt für Verbotenes, wenn viele Menschen es tun oder loben?
Verbotenes bleibt verboten.
Verbotenes bleibt verboten, auch wenn Menschen es nicht mehr ernst nehmen.
Verbotenes wird erlaubt, wenn es in der Gesellschaft normal wird.
Verbotenes ist nur falsch, wenn die Mehrheit es ablehnt.
Verbotenes wird erlaubt, wenn Menschen es loben.
Ist eine Sünde noch eine Sünde, wenn sie heimlich geschieht?
Ja, eine Sünde bleibt auch dann eine Sünde, wenn kein Mensch sie sieht.
Nein, eine heimliche Sünde zählt nicht, wenn niemand davon erfährt.
Nein, heimliche Taten sind immer erlaubt.
Nein, nur öffentliche Sünden sind verboten.
Ja, aber nur wenn die Menschen später davon hören.
Warum soll ein Muslim auch im Verborgenen gottesfürchtig sein?
Weil Allah den Menschen in der Öffentlichkeit und im Alleinsein sieht.
Weil Allahs Gebote nicht nur vor Menschen gelten.
Weil heimliche Sünden nur dann schlimm sind, wenn andere sie entdecken.
Weil der Mensch nur seinen Ruf schützen muss.
Weil Allah den Menschen nur in der Moschee sieht.
Was muss ein Muslim lernen, wenn er Allah gehorchen will?
Er muss lernen, was für ihn verpflichtend ist.
Er muss lernen, was erlaubt ist.
Er muss lernen, was verboten ist.
Er muss nur lernen, was andere Menschen von ihm erwarten.
Er muss nichts lernen, solange er gute Absichten hat.
Wann ist Unwissenheit keine Entschuldigung für Nachlässigkeit?
Wenn ein Mensch die Möglichkeit hatte, das Nötige zu lernen.
Wenn ein Mensch nie eine Möglichkeit hatte, etwas zu lernen.
Wenn ein Mensch absichtlich nicht lernen will, bleibt seine Nachlässigkeit immer entschuldigt.
Wenn ein Mensch etwas nicht weiß, muss er nie nachfragen oder lernen.
Wenn eine Pflicht schwer ist, muss man sie nicht mehr lernen.
Woran soll sich ein Muslim nicht gewöhnen?
Er soll sich nicht daran gewöhnen, Verbote kleinzureden.
Er soll sich nicht daran gewöhnen, Pflichten immer wieder aufzuschieben.
Er soll sich daran gewöhnen, bekannte Pflichten aufzuschieben.
Er soll Verbote unwichtig nennen, wenn viele Menschen sie tun.
Er soll Allahs Grenzen nach Stimmung behandeln.
Was soll ein Muslim tun, wenn er eine Sünde begangen hat?
Er soll die Sünde sofort verlassen.
Er soll Allah um Vergebung bitten.
Er soll fest entschlossen sein, nicht zu der Sünde zurückzukehren.
Er soll die Sünde kleinreden, wenn sie niemand gesehen hat.
Er soll warten, bis andere Menschen ihn darauf ansprechen.
Was muss geschehen, wenn durch eine Sünde die Rechte anderer Menschen verletzt wurden?
Das Unrecht muss beendet werden.
Das Unrecht muss so weit wie möglich wiedergutgemacht werden.
Es reicht immer, wenn niemand mehr darüber spricht.
Die Rechte anderer Menschen sind nach einer Sünde unwichtig.
Wiedergutmachung ist nur nötig, wenn die Gesellschaft es verlangt.
Wonach wird der Mensch am Jüngsten Tag beurteilt?
Danach, ob er Allah gehorcht hat.
Nicht nach seinem Ansehen bei den Menschen.
Danach, wie beliebt er bei den Menschen war.
Danach, ob andere seine Sünden gesehen haben.
Danach, ob viele Menschen seine Taten gelobt haben.
Was schützt das Einhalten der Gebote und das Meiden der Verbote?
Es schützt den Glauben.
Es schützt die Familie.
Es schützt die Gesellschaft.
Es schützt das eigene Herz.
Es schützt nur den äußeren Ruf vor Menschen.