Der Dawa-Träger

Jeder Muslim ist nach seinen Möglichkeiten ein Dawa-Träger, weil er das Gute nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Menschen wünschen soll. Dawa bedeutet, Menschen zu Allah, zum Islam und zum richtigen Weg einzuladen. Darum ruft ein Dawa-Träger nicht zu sich selbst, nicht zu seinem eigenen Namen und nicht zu einer persönlichen Gruppe auf, sondern zu Allah. Das Ziel der Dawa ist nicht Streit, ein Sieg in Diskussionen oder Ansehen, sondern der richtige Weg, die Wahrheit und das Wohl der Menschen im Diesseits und im Jenseits. Dafür braucht ein Dawa-Träger Aufrichtigkeit. Das bedeutet: Seine Worte sollen für Allah sein und nicht für Lob, Ruhm oder eigene Vorteile.

Ein Dawa-Träger darf den Islam nicht verändern, nichts hinzufügen und nichts verschweigen, nur weil es Menschen gefallen oder missfallen könnte. Er spricht nur über das, was er sicher weiß, und sagt ehrlich: „Ich weiß es nicht“, wenn ihm Wissen fehlt. Dawa soll mit Weisheit, guter Sprache, Geduld und Respekt geschehen. So bleibt die Wahrheit klar, und die Menschen können sie besser annehmen. Ein Dawa-Träger muss selbst versuchen, nach dem Islam zu leben, weil sein Verhalten oft stärker wirkt als seine Worte. Wer zum Gebet, zur Ehrlichkeit oder zur Gerechtigkeit ruft, soll sich selbst besonders darum bemühen. So bleibt seine Dawa glaubwürdig. Dawa geschieht nicht nur durch Reden, sondern auch durch gutes Benehmen, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und ein gutes Vorbild.

Ein Dawa-Träger bleibt gegenüber offenem Unrecht nicht gleichgültig. Stattdessen erinnert er die Menschen verantwortungsvoll an Allah und an die Gerechtigkeit. Auch das Ermahnen von Verantwortlichen und Herrschenden gehört zur Dawa, wenn es wahr, klar, gerecht und ohne Lüge geschieht. Jeder Muslim kann auf seine Weise zur Dawa beitragen: durch Wissen, Worte, Verhalten, Unterstützung oder ein gutes Beispiel. So behält ein Dawa-Träger die Botschaft des Islam nicht nur für sich, sondern bemüht sich, sie nach seinen Möglichkeiten weiterzutragen.

Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Allah ruft und Gutes tut und sagt: “Ich bin einer der Gottergebenen?”

Koran Sure 41, Vers 33

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Warum ist jeder Muslim nach seiner Fähigkeit ein Dawa-Träger?
Weil er das Gute nicht nur für sich selbst wünschen soll.
Weil er andere Menschen nach seinen Möglichkeiten zum Guten einladen soll.
Weil jeder Muslim zwingend öffentliche Vorträge halten muss.
Weil nur Gelehrte Dawa machen dürfen.
Weil Dawa nur für Menschen mit großer Bekanntheit gilt.
Was bedeutet Dawa (Einladung zum Islam)?
Dawa bedeutet, Menschen zu Allah, zum Islam und zum richtigen Weg einzuladen.
Dawa bedeutet, Menschen zu einer persönlichen Meinung einzuladen.
Dawa bedeutet, Menschen nur zu einer Gruppe einzuladen.
Dawa bedeutet, Diskussionen zu gewinnen.
Dawa bedeutet, den eigenen Namen bekannt zu machen.
Wozu ruft ein Dawa-Träger die Menschen?
Er ruft die Menschen zu Allah.
Er ruft die Menschen zum Islam.
Er ruft die Menschen zu seinem eigenen Namen.
Er ruft die Menschen zu einer persönlichen Gruppe.
Er ruft die Menschen zu seinem eigenen Ansehen.
Was ist das Ziel der Dawa (Einladung zum Islam)?
Das Ziel ist Rechtleitung.
Das Ziel ist Wahrheit.
Das Ziel ist das Wohl der Menschen im Diesseits und im Jenseits.
Das Ziel ist Streit.
Das Ziel ist Ansehen bei den Menschen.
Warum braucht ein Dawa-Träger Aufrichtigkeit?
Damit seine Worte für Allah sind.
Damit er nicht für Lob, Ruhm oder eigene Vorteile spricht.
Damit er von allen Menschen bewundert wird.
Damit er in jeder Diskussion gewinnt.
Damit er seine eigene Gruppe größer macht.
Wie muss ein Dawa-Träger mit dem Islam umgehen?
Er darf den Islam nicht verändern.
Er darf nichts hinzufügen und nichts verschweigen.
Er darf unangenehme Teile verschweigen, wenn Menschen sie nicht hören wollen.
Er darf neue Regeln hinzufügen, wenn Menschen sie schön finden.
Er darf den Islam ändern, damit er beliebter wirkt.
Wie soll ein Dawa-Träger sprechen, wenn ihm Wissen fehlt?
Er soll ehrlich sagen: „Ich weiß es nicht.“
Er soll nur über das sprechen, was er sicher weiß.
Er soll nicht so tun, als wisse er alles.
Er soll trotzdem eine Antwort geben, damit er stark wirkt.
Er soll raten, wenn die Frage wichtig klingt.
Wie soll Dawa (Einladung zum Islam) geschehen?
Mit Weisheit.
Mit guter Sprache.
Mit Geduld.
Mit Respekt.
Mit Beleidigungen.
Warum soll ein Dawa-Träger selbst versuchen, nach dem Islam zu leben?
Weil sein Verhalten oft stärker wirkt als seine Worte.
Weil seine Dawa dadurch glaubwürdiger bleibt.
Weil seine Worte sonst immer ungültig sind.
Weil Dawa nur durch vollkommen fehlerfreie Menschen erlaubt ist.
Weil gutes Verhalten wichtiger ist als der Islam selbst.
Was soll jemand tun, der andere zum Gebet, zur Ehrlichkeit oder zur Gerechtigkeit ruft?
Er soll sich selbst besonders um das Gebet bemühen.
Er soll sich selbst besonders um Ehrlichkeit und Gerechtigkeit bemühen.
Er darf selbst unehrlich sein, solange seine Worte richtig klingen.
Er muss nur reden und nicht auf sein Verhalten achten.
Er soll Gerechtigkeit nur von anderen verlangen.
Wodurch kann Dawa (Einladung zum Islam) außer durch Reden geschehen?
Durch gutes Benehmen.
Durch Hilfsbereitschaft.
Durch Gerechtigkeit.
Durch ein gutes Vorbild.
Nur durch lange Reden.
Wie verhält sich ein Dawa-Träger gegenüber offenem Unrecht?
Er bleibt nicht gleichgültig.
Er erinnert verantwortungsvoll an Allah und an Gerechtigkeit.
Er schweigt immer, damit niemand sich gestört fühlt.
Er erfindet Geschichten, um stärker zu wirken.
Er macht Unrecht kleiner, wenn es von wichtigen Menschen kommt.
Wann gehört das Ermahnen von Verantwortlichen und Herrschenden zur Dawa?
Wenn es wahr geschieht.
Wenn es klar und gerecht geschieht.
Wenn es ohne Lüge geschieht.
Wenn man dadurch sicher Ansehen bekommt.
Wenn man dabei bewusst übertreibt.
Wie kann jeder Muslim nach seiner Möglichkeit zur Dawa beitragen?
Durch Wissen.
Durch Worte.
Durch Verhalten.
Durch Unterstützung.
Durch ein gutes Beispiel.
Was macht ein Dawa-Träger mit der Botschaft des Islam?
Er behält sie nicht nur für sich.
Er bemüht sich, sie nach seiner Möglichkeit weiterzutragen.
Er versteckt sie immer, damit niemand Fragen stellt.
Er trägt sie nur weiter, wenn er dafür gelobt wird.
Er macht daraus seine persönliche Botschaft.